

KRAFT DER AUSSAGE, SYMBOLIK MIT SCHARFSIN, METAPHORIK
im Zusammenspiel mit NATÜRLICHKEIT sind typische Bestandteile
meiner Darstellungsformen. Sie charakterisieren alle meine Werke,
sowohl die bühnenbildnerischen, die malerischen als auch
die grafischen Werke, überall dort, wo ich in einem bestimmten
Rahmen freie Hand habe. Ich mag es zu Experimentieren und
vor allem konzeptionelle Ausdrucksformen zu entdecken.
MEIN HERZ LEBT MIT ZWEI KAMMERN
Mein Herz schlägt für zwei künstlerische Ausdrucksformen –
die BÜHNENBILDNERISCHE und die MALERISCHE.
Jede der beiden Disziplinen gibt meiner Künstlerseele
anders Raum um sie kreativ auszuleben.
SZENOGRAPHIE
und
KOSTÜMBILDUNG
Die abwechslungsreiche und kreative Welt der Szenographie und Kostümbildung passt zu meinem Charakter.
Mein vielseitiges, erfinderisches Denken und die dauerhafte Liebe zur Dramaturgie hält mich bei den Bühnenwerken mit allen Sinnen wach. Auf der Bühne begeistert es mich,
mir Lösungen für oft ungewöhnliche Bedürfnisse eines Theaterstückes auszudenken. Wenn es dramaturgisch und technisch möglich ist, entwerfe ich gerne lebendige Bühnenbilder und mit Scharfsinn vorgeschlagene Kostüme.
Ich denke dramaturgisch und bringe gerne Ideen, welche
die Regie unterstützen und den Zuschauern helfen, Regieziele schnell zu begreifen.
INDUSTRIELLE ÄSTHETIK
DER ROSTMALEREI
Seit vielen Jahren experimentiere ich intensiv mit den
korrosions- und oxidationsfähige Patina-Pigmenten,
die ich beim Malen mit Wasser und Säuren in einen rostigen Zustand bringe. Diese Experimente bezeichne ich als „ROSTMALEREI“.
Es ist besonders herausfordernd, wenn man mit sich im Malprozess verändernden Pigmenten auch konkrete Bildmotive mit Plastizität schaffen will. Das brachte mich
auf verschiedene eigene Wege und technologischen Abweichungen. Neben den technologischen Abweichungen bei der Verwendung der Patina-Pigmenten kombiniere ich diese bei der Rostmalerei auf vielen meinen Bildern mit Öl- und Acrylfarben und mit Vergoldung. Meine Gemälde spiegeln mein Leben, Liebe und Glaube.
Zdenka Migaš Goriľová
Bildende Künstlerin
Kommende Ausstellung
22. August – 3. November 2026
SakrAMENte DER LIEBE
Jahr für Jahr entwickelte die Künstlerin in mehreren inhaltlich aufeinander folgenden Bilderkollektionen ein breites malerisches Konzept, indem sie über die INNERE und die ÄUßERE Welt des Menschen nachdenkt. Eröffnet wurde dieser Bilderreigen mit der Thematisierung von Mutterliebe und Heimweh.
In den drei mittleren Bilderserien, also auch in der aktuellen Ausstellung, konzentriert sich die Künstlerin auf geistliche Themen. Wahrnehmend, was die zwischenmenschlichen inneren Welten miteinander verbindet, baut sie Brücken zur Verbindung des Trennenden. Nachfolgend plant sie dieses Konzept, mit der Thematisierung des Äußeren auf und um uns herum in zwei weiteren Bilderkollektionen zu ergänzen.
Von diesem Konzept ausgehend und vom dauerhaft industriellen Charakter ihrer korrodierten Gemälde fasziniert, verschiebt und überlappt Migaš Goriľová in den mittleren Bilderserien die Grenzen zwischen profaner zeitgenössischer und sakraler Malerei, durch einige ihrer profanierten Gemälde, in denen sie Sakralität, oder Religiosität des Werkes oft gerne verbiegt oder in Frage stellt.
Diese Bilder sind keine Auftragswerke kirchlicher oder anderer Institutionen, sondern sie entstehen als Ausdruck einer zutiefst inneren Suche der Künstlerin und als ihre Reaktion auf die heutige verletzte Welt.
In der Bilderkollektion „SakrAMENte DER LIEBE“ analysiert Zdenka Migaš Goriľová malerisch die sieben Sakramente.
Sie versteht die Sakramente als, von Christus eingesetzte und durch die Gnade Gottes wirkende, sichtbare heilige Zeichen und Symbole einer unsichtbaren Wirklichkeit, und sie nimmt diese als die heilende, verzeihende, nährende, stärkende und zur Liebe befähigende Gegenwart Gottes wahr.
Bei ihrer fünften Bilderkollektion zur Rostmalerei nutzt die interdisziplinär arbeitende Künstlerin Zdenka Migaš Goriľová auf ihren Leinwänden wieder Rost im Kontrast zu edler Vergoldung.
Die technisch wirkenden Rostnuancen vertieft sie mit den grünlichen Tönen oxidierter Metalle und Metallpigmente und kombiniert diese mit den klaren Tönen von Ölfarben.
Vernissage am 22. August 2026 um 19 Uhr
im Saal des Gemeindehauses
Dauer: 40 Minuten, Eintritt frei
Gemeindehaus der Katholische Propstei St. Trinitatis Leipzig
(Passage im Erdgeschoss, Mo. – So., 9 – 18 Uhr)
Nonnenmühlgasse 2, 04107 Leipzig






